29.11.2016

„Wir gehen zu Elfriede“

Scheckübergabe: Albert Schröder, Elfriede Schröder, Dagmar Lumpp von der AFI38 Jahre lang war Elfriede Schröder die bekannteste Ansprechpartnerin des Postamtes im Troisdorfer Stadtteil Kriegsdorf. Wer auf die Post wollte, sagte einfach nur „wir gehen zu Elfriede“. Bei der Post arbeitet Elfriede Schröder nun schon einige Jahre nicht mehr, denn am 30. Juli 2016 konnte sie ihren 80. Geburtstag feiern. Dem Arbeitsalltag wäre sie auch nicht mehr gewachsen: Seit 2006 leidet sie an der Alzheimer-Krankheit und ist inzwischen rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.

Dank zweier engagierter Pflegerinnen kann ihr Ehemann Albert Schröder der jetzigen Situation trotzdem viel Positives abgewinnen. Mit einer großen Geburtstagsfeier für Familie und Freunde wollten er und die Söhne auch vielen Weggefährten von Elfriede noch einmal die Gelegenheit geben, sie  selbst zu erleben. Anstatt Geschenken wünschte sich die Familie eine Spende an die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI): 555 Euro kamen zusammen. Dagmar Lumpp von der AFI besuchte die Schröders und dankte allen Beteiligten sehr herzlich für ihr großzügiges Engagement.

Zusammen mit ihrem Mann Albert Schröder, Gründer des Heizungs- und Sanitärfachbetriebes A. Schröder & Söhne in Troisdorf, unterstützt Elfriede Schröder die Arbeit der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) schon seit 1998. Albert Schröder liest regelmäßig den Newsletter der AFI mit Informationen zur Forschung. Er weiß, dass sich Elfriedes Zustand trotz aller Forschungsfortschritte nicht mehr bessern kann. Doch er ist überzeugt: „ Irgendwann wird etwas gefunden, das die Krankheit unterdrückt oder heilt“.

Der größte Wunsch von Albert Schröder ist noch offen: Einmal mit seiner Elfriede so richtig Urlaub zu machen. Dafür hatten sie beide während ihrer Berufsjahre leider nie genügend Zeit.

Freudige Anlässe: Spenden statt Geschenke

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