20.10.2010

Neuer Ratgeber: Diagnose-Verfahren bei Alzheimer

Wie wird die Alzheimer-Krankheit eigentlich diagnostiziert? Wie sicher ist die Diagnose? Reichen einfache Frage- und Antwort-Tests aus? Kann man mit bildgebenden Verfahren Alzheimer erkennen? Muss immer eine Liquorpunktion gemacht werden? Mit diesen Fragen müssen sich jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen und ihre Angehörigen beschäftigen, weil sie mit der möglichen Diagnose Alzheimer konfrontiert werden.

Die Alzheimer Forschung Initiative hat eine neue Broschüre erarbeitet, in der die heutigen Diagnose-Verfahren ausführlich vorgestellt werden. Vom ersten Gespräch beim Hausarzt bis hin zur eventuell durchzuführenden Liquorentnahme werden die verschiedenen Untersuchungen beschrieben.

Einen Schwerpunkt bilden die Psychometrischen Tests, das sind Fragen und Aufgaben, die in der ärztlichen Praxis von geschultem Personal durchgeführt werden. An Hand der Auswertung kann der Arzt feststellen, ob eine Demenz vorliegt und ihren Schweregrad bestimmen. Die häufigsten Tests werden im Ratgeber ausführlich erläutert.

Die bildgebenden Verfahren wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Positronen-Emmissions-Tomographie werden heute noch hauptsächlich zum Ausschluss anderer Ursachen als der Alzheimer-Demenz eingesetzt. Wissenschaftler arbeiten daran, die bildgebenden Verfahren zur Früherkennung der Krankheit zu nutzen, aber noch ist es nicht soweit.

Den Abschluss der 32-seitigen Broschüre bildet der Ausblick auf neue Testmethoden. Einfach und sicher sollen die Tests sein, wie beispielsweise ein Bluttest oder Riechtest.

„Diagnose-Verfahren bei Alzheimer“ können Sie hier online anfordern

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